Der Waschbär Richie (Stimme: Bruce Willis) hat ein Problem: er hat einem Bären seine Junk-Food Vorräte zerstört und nun eine Woche Zeit, diese zu ersetzen.
Eine Gruppe von Winterschläfern (eine neurotische Schildkröte, eine Amerikanische Stacheltierkleinfamilie, eine Patchwork Opossum Familie mit Alleinerziehendem Vater und pubertierender Tochter, einer frustierenten Single-Stinktier-Frau und einem ADS-Eichhörnchen) hat ein Problem: über den Winter ... hat eine Vorstadtsiedlung ihren Wald gefressen und hinter der Hecke (Titel des Films!) nur noch einen kläglichen Rest zurückgelassen. Nahrung für den Winter zu finden ist da fast unmöglich.
Aus dieser Ausgangslage entspinnt sich eine sehr unterhaltsame Computeranimierte Slapstick- / Actionnummer. Leben erhält sie vor allem durch die Stimmen der SchauspielerInnen.
Die Story selbst ist wie so oft: we all need some family! Das trägt je nach Nationalität oder politischer Ausrichtung. Die vorgetragne Kritik an der Suburbanierung amerikanischer Städte und der menschlichen Kultur hat man woanders auch schon einmal bissiger gesehen.
Es ist wirklich witzig, sich Bruce Willis vorzustellen, wenn Richie seine "Die Hard"-mäßigen Pläne spinnt. Bei der deutschen Stimme von Richie, Götz Otto, bin ich gedanklich beim "Beißer" von James Bond. Das ist weniger spaßig.
Empfehlung: wer computeranimierte Filme mag, sollte sich OmU antun und über die Storyline gnädig hinwegsehen.
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