Bärlapp

Bärlapp lies mir keine Ruhe!

Seit der JHV kam mir immer wieder unser Zimmername in den Sinn. Was hat es mit Bärlapp auf sich? Ich habe nachgeforscht:

Bärlappe (Lycopodium, Schlangenmoos, Drudenfuß, Wolfsfuß) sind eine Gattung der Abteilung Gefäßsporenpflanzen. Die Vertreter der Ordnung Bärlappartigen sind erstmals im Zeitalter des Karbons (im Oberkarbon vor etwa 318 - 299 Mio. Jahren) aufgetreten und es gibt sie bis zur Gegenwart.

Bärlapp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bärlapp ist ein Moos, das im Gebirge, in Wäldern und auf Wiesen wächst. In seinen kolbenartigen Fruchtständen wächst ein feines Sporen-Pulver, das sich gut als Puder gegen allerlei Hautkrankheiten eignet.

Bärlapp wächst auf Wiesen, auf Heiden, in trockenen Nadelwäldern und im Gebirge bis 2000 m.

Es hat kriechende Stengel, die bis zu 2 m lang werden und moosartige Blättchen haben. Kleine gegabelte Ästchen steigen auf. An ihnen wachsen anstelle von echten Blüten die Fruchtähren mit dachziegelartigen Blättchen.

Zwischen diesen Blättchen befinden sich die Sporenbehälter. In diesen Behältern wachsen die gelblichen Sporen, die ab August reif zur Ernte sind. Die Sporen lassen sich aus den Fruchtähren schütteln.

In der Volksheilkunde wird auch das ganze Kraut für die Anwendung bei Problemen des Harnappartes verwendet. Da das Kraut leicht giftig ist, sollte man mit dieser Art der Anwendung aber seeehr vorsichtig sein.

Jetzt weisse bescheid!

Hier die

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