Million Dollar Baby

Frankie (Clint Eastwood) hat schon einiges erlebt, weshalb sein Gesicht in Nahaufnahme von Grand Canyon nur schwer zu unterscheiden ist. Einige seiner Falten haben sicherlich etwas damit zu tun, dass jeden Tag den Brief zurückbekommt, den er den Tag zuvor an seine Tochter geschickt hat. Der tägliche Messbesuch schafft keine Erleichterung, der Priester ist eher genervt von Frankies ausweichenden Fragen über die unbefleckte Empfängnis und die Trinitätslehre. Und auch seine Altmännerfreundschaft mit seinem ehemaligen Boxschüler (Morgan Freeman) ist nicht gerade von offenem Umgang mit alten Wunden geprägt.
Jetzt wird er auch noch von einer jungen Frau bedrängt, die sich gerade ihn als Boxlehrer ausgesucht hat.
Aus diesem Plot entspinnen sich zwei Geschichten. In der einen geht es darum, dass Träume einen Menschen am Leben halten. In der anderen darum, welche Konsequenzen Entscheidungen an der Grenze von Leben und Tod haben.
Daneben ist der Film ein Plädoyer dafür, dass die Familien, die man sich aussucht, oft bessere Familien sind, als die, in die man durch Zufall / Schicksal / Mächte usw. hineingeboren wird.

Fazit: ein toller Film über Freundschaft, langsam erzählt mit beeindruckenden und dichten Bildern. Ein wenig störend ist die Überzeichnung von einigen Charakteren (besonders der Familie von Maggie).
Empfehlung: im Original schauen; die Nuschelei des alten Cowboys und der Midwesternakzent von Hillary Swank sind zwar kaum zu verstehen, aber mit Untertiteln (am besten Englisch) gewinnt der Film noch einmal an „Atmo“.

Kommentare

und wer spielt darin nochmal

und wer spielt darin nochmal Regina Hallmich?

"By Grabthar's Hammer - what a savings!"

TV Total

Stefan Raab natürlich.

Let's go again.

Faster, Pussycat, kill, kill!

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