Das ist schon eine Dr.-Seuss-Verfilmung, wie sie zu sein hat: Mike Myers ist gut aufgelegt, Spencer Breslin und Dakota Fanning sind super Kinderschauspieler, Alec Baldwin kommt prima schleimig um die Ecke und die Scientology in Form von Travolta-Gattin Kelly Preston zeigt, dass sie die schönsten Beine hat. Und die Bäume, die Bäume - eins a gemacht, vor allem wenn die nur halbherzig kaschierten Ford Focusse in der Vorstadt umherfahren!
Ansonsten ist der Gedanke, Menschen einmal ganz in rosa, lila, hellblau oder hellgrün anzuziehen sowohl für eine Bildergeschichtenverfilmung angemessen als auch eine optisch hübsche Idee. Super Zitat hier: "You know it's getting harder and harder to tell people we're related." (Dakota Fanning). Muss allerdings die unvermeidliche Paris Hilton hier unbedingt ein Cameo haben? Ach, sei's drum..!
Sprachlich kann man aber noch etwas lernen, wenn man aufpasst: Möglicherweise wundert man sich ja über die "Impossible is nothing"-Kampagne von adidas und war sehr der Meinung, es müsse doch bitteschön "Nothing is impossible" heißen. Nun, in einer der ersten Szenen, nachdem die Katze auf den Plan tritt, hüpft Spencer mit der Katze auf dem Sofa herum und ruft "This is amazing!" Daraufhin macht Dakota mit, nimmt einen Riesenanlauf zum Sprung aufs Sofa und kreischt "Amazing is nothing!" - Voilà! Dennoch: der Firma Meindl nehme ich bis zum Beweis des Gegenteils ihren Slogan nicht ab http://www.meindl.de/.
Kommentare
Kommentar hinzufügen