Ach ja. Eigentlich bin ich ja ein Freund von Kurzfilmen. Und als ich diese Beileger-DVD aus der SFT 08/10 sah, dachte ich: Das könnte ja mal wieder nett sein, zumal die Schauspieler ja auch einigermaßen bekannt sind.
Beschrieben mit "sieben geniale Kurzgeschichten", Star-Besetzung" und "perfekter Inszenierung" sowie "...in die Herzen der Kritiker und Zuschauer gespielt..." hätten mich stutzig machen sollen.
Der Vorspann sieht aus wie eine schlecht gemachte Kopie aus der 80ern -vielleicht ist es ja sogar eine schlecht gemachte Kopie aus den 80ern
die Bildqualität ist miserabel. Ich will ja nicht immer auf der Bildqualität rumreiten. Aber leider gibt es inzwischen die Blu-Rays und da kommen weniger gut gemachte DVD einfach nicht mit (Hier besonders anschaulich: Komische Farbschattierungen an den Rändern der Schauspieler. Das geht gar nicht mehr). Mir wird durch diese schlechte Bildqualität der Spaß am Film gucken echt getrübt.
Vertreten sind hier Geschichten von Love-Story über Kurz-Krimi bis hin zur Science-Fiction-Story.
Soll ich jetzt wirklich über die sieben Kurzgeschichten jeweils einzeln berichten? Einen Gesamtüberblick über diese DVD geben? Es lohnt sich weder das Eine noch das Andere. Ich bin enttäuscht. Leider. Hat mir einfach keinen Spaß gemacht. War irgendwie wie ein Buch, daß man lustlos zur Seite legt.
Es gibt ja schon eine Menge Sci-Fi-Filme, gute und weniger gute. Aber irgendwie hat mich dieser Film von Peter Jackson (den ich mir nur gekauft hatte, weil eine große Elektrokaufhauskette ein Riesenprospekt mit günstigen Filmen in der Zeitung hatte) echt beeindruckt.
Das wird ja vermutlich wieder eine wilde Mischung werden. Ein deutscher Filmemacher (Bernd Eichinger Uwe Boll Roland Emmerich Daniel Stamm) und ein Produzent aus dem Splat Pack, nämlich Eli Roth. Und dann wieder ein Ding, wo eine Horrorgeschichte als "found footage" verkauft wird wie dunnemals beim Blair Witch Project.
Zu diesem Film hat Terry Pratchett einmal geschrieben:
"Habe Mars Attacks gesehen. Schade, dass der Mars nicht früher angegriffen hat, zum Beispiel vor der Produktion dieses Machwerkes." (Pratchett, Terry (2007) Der ganze Wahnsinn. München: Piper, 205)
Wir verneigen uns vor dieser Analyse und haben zunächst wenig hinzuzufügen, außer dass wir die Diskussion eröffnen wollen. Spielt nicht Remington Steele eine tragende Rolle in diesem Film? Sagt das jetzt alles?
Hier nun meine Rezension zu "Angst über Amerika - American Meltdown".
In diesem Film übernehmen Terroristen die gewalt über ein amerikanisches Kernkraftwerk.
Ja, Bloodrayne III: The Third Reich. Das ist gar kein Videospiel mit merkwürdigem Titel, sondern ein Film. Äh, umgekehrt. Oder so. Jedenfalls heißt er in Deutschland Bloodrayne 3: Warhammer. Weil das mit dem Dritten Reich in Deutschland so eine Sache ist. Eigentlich gibt's das ja gar nicht (mehr). Ist ja auch egal. So richtig zu irgendwas dient das mit den Nazis ja auch gar nicht in dem Videospiel Film von Uwe Boll aus ... aus ... Wermelskirchen.
Genau, das ist eben die Stadt, in der Obi seinen Firmensitz hat. Ja, das bürgt doch wenigstens für handwerkliche Qualität. Könnte man jetzt meinen. Denn bei Obi gibt es Kettensägen, Kreissägen, Bohrhämmer, Tacker und Feilen.
"Die Schlacht der Kampfgiganten" heißt der Zusatz des Films. Genau eine Schlacht sieht man...
Sicherlich werden der eine oder die andere bald fragen: "Wo hast du den Kracher denn aufgetrieben"? Aus einem Heft Namens SFT. Die haben oder hatten (?) DVD-Beileger mit, naja, meiner Meinung nach eher weniger erfolgreichen Filmen.
Ich werde mich in den kommenden Wochen auf diese Filme bei meinen Rezensionen konzentrieren, da ich von diesem „Filmmaterial" noch einiges in petto habe (ich kann so schlecht wegwerfen) und zudem manchmal auch zwei dieser „Filmgranaten" auf einer DVD sind.
Nun zur Rezension: Schon im Vorspann wird die zukünftige Handlung erklärt: „Die Erde wurde von Außerirdischen überfallen und die Menschheit wird von diesen Fieslingen nun unterdrückt. Außerdem besitzen die Außerirdischen große Kampfroboter - die Menschheit ist machtlos. Aber es gibt noch einen im Urwald versteckten Kampfroboter der Menschheit, den die Außerirdischen noch nicht entdeckt haben. Eine kleine Gruppe Menschen macht sich auf den Weg". Oder so ähnlich...
Jedenfalls ahnt man doch schon was kommt. Gut gegen Böse. Alt gegen neu. Verrostet gegen Edelstahl. Ein bisher als verschollen geglaubter „Robot-Steuermann" wird wiedergefunden und die Aliens werden zu einem alles entscheidenden Duell herausgefordert. Auf Leben und Tod. Mann gegen Mann. Robot gegen Robot.
In einer Arena geht es dann zur Sache.
Sucker Punch ( http://en.wikipedia.org/wiki/Sucker_Punch_(film) ) wird, so wie die Vorschaubilder aussehen, eine Art "300" mit Mädels werden, die genauso durchtrainiert sein werden wie die Jungs in "300". In Comicform. Oder als Albtraum. Oder beides zusammen.
Wer saugt am meisten? Nein, nicht sie, sondern er. Oh wei! Wieso so ein Kalauer? Wartet's ab. Das sieht nämlich mit Vampires suck nicht besonders viel versprechend aus... wenn man schon die Twilight-Geschichten (und insgesamt recht riesenhaft angewachsene Blutaussauger-Szene) nicht so mag, wird man vermutlich auch an Parodien wie Beileid Biss zum Abendbrot mit Becca Crane und Edward Sullen nicht so seine Freude haben.
Und optisch? Wird hier wenigstens etwas geboten? Leider nein. Sie sehen nicht so realistisch aus, die Herren und Damen Ungeheuer, oder? Mehr so wie: "Ey, hau doch ab Du schwuler Werwolf oder isch hau disch in die Fresse!" - möglicherweise ist das aber auch zu einhundert Prozent zielgruppenadäquat. Ich selber habe jedenfalls nach der Betrachtung des Trailers große Schmierigkeiten gehabt, die Parodie vom Original zu unterscheiden. Obwohl in Twilight Lady Gaga (oder ihr Avatar) keine Rolle spielt und auch nicht auf die Black-eyed peas angespielt wird. Und obwohl Twilight am Ende auch noch sensibler mit seinen Charakteren verfährt (was ja schon ein gewaltiges Zugeständnis an den Film ist).
Hier meine Rezension zu „Elementarteilchen“.
Ich habe das Buch von Michel Houellebecq als Grundlage dieser Verfilmung nicht gelesen, daher kann ich über die Umsetzung nichts schreiben.
Die Besetzung ist (zumindest für deutsche Schauspieler) hochrangig: Moritz Bleibtreu (Bruno), Christian Ulmen (Michael), Martina Gedeck (Christiane), Franka Potente (Annabelle), Nina Hoss (Jane), Uwe Ochsenknecht (Vater Bruno), Corinna Harfouch (Dr. Schäfer), Ulrike Kriener (Annabelles Mutter), Jasmin Tabatabai (Yogini) u.a.
Nun aber zum Film an sich:
In diesem Film wird das Leben zweier Halbbrüder deutlich (ich meine: sehr deutlich) nachgezeichnet. Während der eine, Michael (eher ein „Nerd“), kaum bis gar keine Beziehung zu Frauen entwickelt, hat der andere, Bruno, ein ausgeprägtes (ich meine: sehr ausgeprägtes) Verlangen nach Frauen.
Dieser Film ist eher etwas für Menschen, die sich auch nicht an drastischen (ich meine: sehr drastischen) Szenen stören. So sieht man u.a. einen Bruno (Moritz Bleibtreu), der auf Fotos von Schülerinnen masturbiert, Schülerinnen in der Schule befummelt, wie er sich ausgiebig auf Sexparties aufhält. Auch der Sprachgebrauch ist dem entsprechend. Diese drastischen Szenen spielen sich bei der Darstellung von Brunos Leben ab. Nebenbei bemerkt: Eine mir nahestehende Person wollte den Film mehrfach abschalten…. Die Darstellung vom Michaels Leben wirkt dagegen schon fast verklemmt. Er trifft nach Jahren (Jahrzehnten?) seine Jugendliebe wieder und es kommt, wie es in solchen Filmen eben kommt: Sie landen zusammen im Bett. Nun ja.
Nachdem man bei Sherlock Holmes der jüngsten Zeit ja bereits nicht mehr ein noch aus wusste und dachte, man sei irgendwo zwischen Matrix und Fight Club eingeklemmt, wirkt ein Blick auf Miss Marple doch erfrischend altmodisch. Richter tragen Roben und Perücken, Polizisten fahren Fahrrad und trinken im Mondschein Bier aus Krügen, alte Damen stricken.
Bei einer Neuverfilmung liefe man wohl Gefahr, mit einer Miss Marple als Kung-Fu Panda konfrontiert zu werden, doch nicht hier: Margaret Rutherford spielt die Stärke der resoluten, von allen aber beim ersten Zusammentreffen unterschätzten alten Dame stilsicher aus. Sidekick Mr Stringer läuft beständig Gefahr, in die Hände lustiger Witwen zu fallen (Mr "Jim" Stringer ist übrigens im wirklichen Leben Stringer Davis, der bis zu ihrem Tod 1972 mit Margaret Rutherford verheiratet war).
Der Film I am legend wirkt ganz seltsam ungelenk, allerdings erst mit zunehmender Dauer der Handlung, denn es fängt atmosphärisch dicht im völlig verlassenen New York an, wo die Spannung fingerdick in der Luft liegt und - eigentlich sehr hübsch - die Grenzen zwischen Jagen und Gejagtwerden in der Filmhandlung geschickt verwischt werden: Damwild, Raubtiere und mittendrin ein Schäferhund und sein Will Smith. Und die Bedrohung wirkt genau dann am stärksten, wenn niemand da ist.
Soweit ist alles richtig gemacht. Aber das reicht nur etliche Minuten. Und obwohl der Film versucht, möglichst gegen die drei großen unausgesprochenen Tabus zu verstoßen (Frauen, Tiere und Kinder gehen kaputt), schwingt er sich doch in keiner Weise zu einem chancenreichen Ablauf der Dinge auf.
Da wäre zunächst wieder das Grundübel der ganzen Gattung: schnelle Zombies.
Kann der Film sich wirklich entscheiden? Indiana Holmes und die Verschwörung des schwarzen Abtes, Sherlock Holmes begins oder Dr. Watson, the Dark Knight, Die purpurne Themse oder SherloX-Men: Origins, so hätte der Film auch heißen können. Denn wahrlich, hier wird ein gewaltiges Konfusionarium zusammengemixt und zusammengeklöppelt, dass es nur so eine Art hat. Anleihen macht man überall, mehr als einmal denkt man an James Bond Daniel Craig, aber den Sherlock Holmes von Doyle sieht man nicht so recht vorkommen. Vielleicht hat man ihn sich aber auch immer falsch vorgestellt.
Es geht sofort richtig los: Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) setzt seine Kombinationsgabe in der für den Film wesentlichsten Funktion ein: Fratzengeballer planen. Und zwar so: "1. in die Fresse hauen 2. Stock in den Solarplexus dreschen 3. Knie in die Weichteile rammen - Ergebnis: Bösewicht liegt am Boden." Und dann serviert der Film den ganzen Ablauf einmal in super-Matrix-Zeitlupe und anschließend noch einmal in Echtzeit. Oho!
Von Rationalität oder so was ist dann aber für den Rest des Filmes nicht mehr viel zu merken. Analoge Schlussketten tauchen noch auf, wo es heißt "FightClub mit Sherlock Holmes", was dann wiederum an Spiderman oder Wolverines Cage Fight gemahnt, aber der Rest ist völlig frei von Rationellem, außer natürlich ganz am Schluss, wo Holmes noch einmal den Gang der Dinge rekonstruiert.
Ja, hm vielleicht sollte man den Film rückblickend und mit einigem Abstand vor dem Hintergrund der Clooneyschen Enwicklung vom Emergency-Room-Schmachtfetzen bis zuletzt zum Hippiesoldaten in "Männer, die auf Ziegen starren" sehen. Er steht irgendwie am Anfang dieser Entwicklung. Man erkennt ja schon am Bild auf dem Cover, dass man es mit einer ganz subtilen, psychodramatisch und kammerspielhaft inszenierten Studie zum Thema "Krieg" zu tun hat.
Männer- und Frauenrollen werden völlig frei definiert: Clooney darf seine weibliche Seite zeigen und Kidman lässt immer offen, ob sich unter ihrer weißen Bluse ein Busen regt oder doch nur eine ausgeprägte Brustmuskulatur. Die Bösen sind ebenfalls gar nicht die Bösen, wie man sie erwartet: weder changiert der Russe zwischen inkompetent und korrupt, noch ist der bosnische Serbe eine Bestie. Und auch für den versuchten Massenmord in Manhattan mit Atombombe wird kein persönlicher Verlust geliebter Menschen verantwortlich gemacht.
Oder doch?
Ja! Und das ist ja das Poblem: genauso subtil wie Anakin Skywalker nach dem Tod seiner geliebten Mutter und dem Mord an den Tusken Raiders zu Darth Vader mutiert, genauso subtil fasst ein Vluk Vukovic oder Drak Drakovic (die haben aber auch immer Namen, die Balkanesen!) nach dem Tod von Frau (und besonders Kind) den Plan, mittels weggeschmuggelter Atombomben der UN und / oder Manhattan mal so richtig zu zeigen, was ein lustiger Bosniak eine anständige Harfe Harke ist. Aber wie ist das mit den Losern der Geschichte?
Mit den spannenden französischen Filmen ist das so eine Sache. Ästhetisch geht es oft zu wie in der Radeberger-Reklame: der Hintergrund ist immer irgendwie zu dunkel geraten und die Schatten werden nochmal extra mit Tintenfisch besprüht, damit die Gesichter umso leuchtender hervortreten können. Dabei ist es dann auch egal, wenn der Arbeitsplatz der Polizisten von Ausleuchtung und Ergonomie her dem Kloster der Bösen geradezu ebenbürtig ist. Nie sieht man was, und wenn man etwas sieht, steht es entweder in Flammen, oder es ist grün. Die appen Arme und Beine (oder auch mal Augen, wenn ich das richtig mitbekommen habe), werden so ein wenig lose in der Szenerie herumdrapiert und wissen nicht so recht etwas mit sich anzufangen. Sie stören aber eigentlich auch keinen. Dafür hat man anscheinend überall fließend Wasser von den Wänden installiert. Manchmal aber fließt auch Blut von den Wänden. Das kündigt unheilschwanger ein schweres Drama an.
Es gibt Filme, die kommen gar lustiger daher, als sie es im Endeffekt wirklich sind. Dabei bringen sie das Potenzial teils durchaus mit. Zombieland ist so einer von denen. Vielleicht will dieser Film auch in nordamerikanischer Form das sein, was Shaun of the Dead für das postapokalyptische Tony-Blair-Großbritannien sein konnte. Allein reicht manchmal der größte Anlauf allein eben nicht aus, um wirklich weit zu springen. Auch bei noch so viel Tempo geht einem dann möglicherweise nämlich die Puste aus, bevor es dem Zuschauer das Popcorn tut
.
Ein Kalauer? Ja, aber aufgepasst, wo bereits im Film das "K" lauert, auch wenn inhaltlich noch kaum etwas beschrieben ist. Auf dem Cover sieht man es schon: dort sind zwei, ja, mit etwas gutem Willen könnte man sagen "Heinis" abgebildet, zusammen mit zwei entsprechenden "Heinetten". Alle vier tragen offenbar einschlägige Körper-Dekonstruktions-Geräte mit sich herum (Pumpgun, Kettensäge [natürlich] und Schlagwerkzeuge aus dem Baumarkt) und blicken bemüht verwegen den Betrachter an.
So, und wie heißt der Regisseur? Genau: Ruben Fleischer. Er hätte auch Jean Tatar oder Holister Bratsch heißen können. Das wäre im Endeffekt aufs selbe hinausgelaufen. Nomen est omen.
So, wer spielt nun den ältesten und erfahrensten Zombie-Beseitiger? Woody Harrelson. Genau: Woody "Cheers" Harrelson, der aber auch Woody "Natural Born Killer" Harrelson ist. Und dieser Woody nun hat nur unter der Bedingung mitgespielt, dass sich Regisseur Fleischer eine Woche lang vegan ernährt. Reicht das noch nicht an Aberwitz?
Ja, nun, was soll man sagen - im Prinzip hätte nichts falsch laufen können: Tom Hanks, Jean Reno, Audrey Tautou, Jürgen Prochnow, Gandalf ... eigentlich eine gute Mischung. Der unausweichliche Hans Zimmer hat die Musik geschrieben und Alfred Molina, der immer von der Partie ist, wenn göttliche Artefakte wie der heilige Gral, die Bundeslade o.Ä. gesucht werden, spielt auch eine tragende Rolle. Man denkt sich ja auch im Stillen, Harrison Ford hätte einen guten Robert Langdon abgeben können. Peitsche im Mund, Hut auf dem Kopf und dann ab in die Geheimnisse der Archäologie.
Dieser Film - so kann man wohl resümieren - wird einzig von Denzel Washington zusammengehalten, aber das Drehbuch ist offensichtlich völlig haarsträubend geraten und auch für ausgesprochene Anhänger von Verschwörungstheorien (''Capricorn 1'') nicht leicht zu schlucken - der Inhalt wird wie immer nicht verraten, falls den doch noch jemand gucken will. Grundsätzlich geht es natürlich, wie der Titel schon sagt, um den Präsidentschaftskandidaten der U.S.A., der in zunächst offen bleibender Abhängigkeit zum Konzern ''Manchurian Global'' steht, die aber im Verlaufe des Films gnadenlos ausbuchstabiert wird...
Als Metapher für die Abhängigkeit von Politik und Ökonomie (wie er zumindest intendiert scheint) taugt der Film aber leider überhaupt nicht, denn hier wird nicht metaphert, sondern letztlich möglichst alles basal-wissenschaftlich transparent gemacht, was sogar noch penetranter als gewöhnlich bei ''StarTrek'' wirkt. Auf dem Weg zum halben ''happy ending mit Toten'' wird dann auch kein Klischee ausgelassen, von der quasi ödipal-pygmalionhaften Mutter-Sohn-Beziehung, deutschen Krypto-Wissenschaftlern und südafrikanischen Bösewichten bis zu den recht wahllos eingestreuten Realitäts-Traum-Übergängen (oh, ui, alles wird im Raum plötzlich hell!).
Wohoo! Eigentlich ist der Autor und Hauptdarsteller des Filmes, Morgan Spurlock, gar nicht so weit gegangen, wie man meinen mag. 30 Tage lang das Doppelte des normalen Energieverbrauchs zu sich zu nehmen und das dann bei ein und derselben Fast-Food-Kette ist tatsächlich kein so spektakulärer Entschluss. Er zeitigt aber beeindruckende Folgen.

Neulich beim Treffen der Skiptschreiber in Amerika: Ich hab' ne coole Idee: Matthew Perry als Zahnarzt. (leises Gelächter) Super, stell' Dir jetzt mal vor, der begegnet Bruce Willis. Und der ist Auftragskiller (großes Hallo im Raum). Und jetzt, jetzt ist die Frau von Matthew Perry auch noch Französin, so eine echte gemeine Zicke. Ja, die Franzosen sind alle **** (längeres Seitengespräch über französische Frauen und Männer und über Paris) Und Matthew Perry, der weiß jetzt voll, das der Bruce der Killer ist, und die Frau schickt den jetzt zu seinen Feinde, damit die den erledigen. Ja, ja und die Frau will das Geld kassieren. - OK, Jungs, gebongt, super Story. Das soll für nen ganzen Film reichen? Ja, ja klappt schon, ich muss jetzt zum Super Bowl.

Über den Inhalt braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Steht ja alles bereits im Titel. Und der Grund ist natürlich der gleiche, warum die meisten einen Porno drehen: Geld. Der Rest macht das vielleicht sogar aus Spaß an der Freude. Auch diese Menschen haben ihren Auftritt.
Zack und Miri sind das Paar, das in "1000mal berührt, 1000mal ist nix passiert" besungen wird. Zwei Zweck-WG-Bewohner unterschiedlichen Geschlechtes in einer Gegend, die in den USA als "untere Mittelschicht" durchgeht. Kein Suburbia, kein Ghetto. Ort der Handlung ist genau dieses Mileu, wo Menschen leben, die im Aufstieg des "pursuit of happiness" irgendwo in der Mitte stecken geblieben sind. Kleinbürglicher Existenzen mithin.

Nein, das mit den Ziegen betrachtenden Männern ist gar kein Tierfilm, auch wenn es zunächst so klingt, und der Titel lautet ja auch ein wenig anders: The Men Who Stare at Goats. Es geht in der Tat um Jedi-Ritter (Ewan McGregor, klar), Drogen (Jeff Bridges, klar) und die New Earth Army (deren Manifest hier zum Download bereit steht), ein unfaires Spiel (Kevin Spacey, klar), eigentlich nicht um Frauen (trotz George Clooney, der aber auch hier wieder keine Scheu vor komischen Gesichtsausdrücken hat und diese eigentlich sogar viel besser beherrscht als z.B. Kevin Kline), und es geht um einen zweifelhaften Krieg. Die gezeigten Kollateralschäden bleiben minimal (FSK 12), auch wenn der eine oder andere Zivilist sich am Außenspiegel auf der Landstraße in den Irak verfängt und sich die Sicherheitsfirmen, die man im Irak eingesetzt hat, als genau das Sicherheitsrisiko zeigen, das man in ihnen immer ahnt (es fängt ja schon bei der Security der Verkehrsbetriebe einiger deutscher Großstädte an, dass man bisweilen ein merkwürdiges Gefühl hat...). Und als die Bewusstseinssteigerungsmaschine von Kevin Spacey natürlich genau in die Hölle des Wahnsinns führt, die am nächsten liegt, blendet die Kamera gerade rechtzeitig in die absurde Totale oder gleich ganz aus... aber die dunkle (Ziegen, Hamster) und die helle Seite der Macht (Blumen, Tanzen, Badespaß) liegen nahe beieinander!
Der folgende Text stammt aus der Archivschublade ganz unten 
"Der Film hat ein paar gute Affen. Die Kloppereien sind auch nicht schlecht. Die Maske ist sogar so gut, dass die Affen die Menschen drei Viertel des Films lang an die Wand spielen koennen. Trotzdem verstoesst die Tim-Burton-Verfilmung direkt gegen mehrere Gebote guter Kinounterhaltung.
Hugh Grant alias Alex Fletcher, abgehalfterter 80er-Jahre-Sänger soll noch mal einen TOP-Song schreiben. Nicht für irgendwen, sondern für eine total angesagte POP-Queen.
Naja. Ihm fällt nichts ein, Drew Barrymore alias Sophie Fisher kommt ganz zufällig als Ersatz-Blumen-gieß-Mädchen zu ihm in die Wohnung... Es kommt wie es kommen muss. Die gute Sophie Fisher ist total gut viel begabt in Songschreiben und Alex Fletcher bekommt den Zuschlag zum Song und zwischendurch verlieben sie sich und dann doch nicht und dann doch wieder, achje...
Wir sprechen hier über einen Film, in dem es kaum Musik und keine Specialeffects. Wo es egal ist, ob man ihn auf einem Monsterplasma oder noch der alten Studi-Röhre sieht. Ein Deutsch- und Englisch-LK Film für die Nerdgruppe unter den AbiturientInnen.
Fast 3 Jahre nach meiner wegweisenden Rezension zu Harry Potter 5, war es mir nun vergönnt, den Film "Harry Potter und der Orden des Phönix" auf DVD zu sehen. Ich schicke voraus, dass der Film aus der Stadtbücherei ausgeliehen war. Harry hat also vergleichsweise wenig daran verdient. Innerlich war ich schon während des Schauens beim Verfassen einer Hate-Rezension mit Kritik an
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