Prius und die Parameter des Autokaufes

Zum März nächsten Jahres muss ein neues Auto her. Dann nämlich nimmt der örtliche Vierringehändler unser Leasingfahrzeug zurück. Hoffentlich. Wahrscheinlich wird ein Kratzer an der hinteren Radaufhängung zu mittelschweren Disputen führen. Aber Rückgaberecht ist Rückgaberecht. Oder so.
Die Grundparameter lauten:

  • 5 Sterne im ncap crashtest
  • Automatisiertes Getriebe
  • Mindestens Kompaktklasse
  • Unter 16000 Euro

Mehrere Besuche in einschlägigen Autoportalen förderten die immer gleichen Kandidaten hervor. Weil wir viel Langstrecke fahren, hatte ich auch "Diesel" angeklickt. Sonst ist man mit einer klassischen Wandlerautomatik schnell bei der unguten Gleichung: hohen Verbrauchswerten + niedrige Fahrleistungen.
Modernere Automatiken wie das feine DSG Getriebe des Volkswagenkonzerns wären nicht wirklich ein Fortschritt gewesen - das hatten wir jetzt vier Jahre. Und es galt: entweder ein wirklich billiges Auto, wo der Verbrauch egal ist; oder eines, das weniger als die bis jetzt verbrauchten 5,5 - 6,3 Liter. Das sind gute Werte für ein Auto mit Automatik und 140 Diesel-PS.
Dann las ich noch mal Oeko, Al Gore, der neue Kühlschrank und ich, von Peter Unfried. Nach der Lektüre beschloss ich dem Gedanken Raum zu geben, der mich jedes Mal beim Fahrradfahren beschleicht: Autofahren, wie es jetzt von den Meinungsmachenden und der Industrie propagiert wird, macht keinen Spaß. Das, was die Spindoktoren an Emotionen und Lebensgefühl rüberbringen wollen: Freiheit, Geschwindigkeit, Sportlichkeit etc. stellt sich immer ganz automatisch ein, wenn ich auf meinem Riese&Müller den Rheinradweg hinunterpese. Aber beim Autofahren? Immer dieses Gerede davon, der Wagen sei ja ganz gut, aber "ab 150 lässt er sich bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit doch etwas Zeit." Oder: "Für Hintensitzende ab 1,80 wird es auf langen Fahrten eng." - wann passiert das denn? Hinten sitzen, wenn überhaupt, Kinder. Wer denn der steuerfinanzierten Dienstwagennutzern (meist Männer um die 50) eines A6, E-Kasse oder 5ers nimmt denn mehr als seine Frau / Freundin mit. Zu viert im Auto - das ist ein Studierenden- und Unterschichtenphänonen. Ich gebe zu, dass unser 140 PS Diesel ein beeindruckender Motor ist. Aber letztlich sind das doch alles theoretische Werte, die praktisch höchstens auf einer Rennstrecke oder beim Autoquartett zählen.
Ich fand mich also auf einmal auf dem Sitz eines Honda Insights und des Prius II wieder. Ein japanisches Hybridauto? Ja, weißt du denn nicht....? Doch ich weiß. Ich kenne alle Gegenargumente inklusive der angeblichen Verantwortung für die heimische Autoindustrie. Ja, die heimische Autoindustrie. Die baut z.B. mit dem Golf ein hervorragendes Auto mit einem hohen Komfort verkauft es erst mal mit veraltete Motoren  und als Sportmodell für Spätpubertierende. Mercedes preist seine 1,8 Tonnen E-Klasse als "Blue Efficient an" und BMW baut eine Start und Stop Automatik ein und gilt förderhin als Bioladenkompatibel.
Ein tatsächlich funktionierenden Hybrid dagegen ist ein weit ausholender Schritt in die richtige Richtung. Auch, weil man einfach anders fährt. Der Ehrgeiz, auf die Fahrstrecke noch mal 10 Minuten rauszuholen wird ersetzt, durch den Ergeiz, möglichst viel Energie zurückzugewinnen. Wenn von hinten ein Leasingpassat TDI mit 180 naht, sortiert man sich mit einem Lächeln hinter einem LKW ein und rekuperiert. Um dem TDI Rabauken beim nächsten Baustellestau wiederzubegegnen. Der Druck der Pumpe-Düse Einheit steht unter dem gleichen Druck wie das Herz des Außendienstlers, während im Prius die  hinter dem LKW aufgeladene Batterie für Strom in der Klimaanlage sorgt und Ohren und iPod kühlt. Wobei die Klimaanlage vielleicht sogar abgeschaltet bleibt. Das spart auch noch mal Energie. Aber die Klimaanlage leiste ich mir Wink Mein persönlicher Schluck aus der Schampuspulle.

"Lebe wild und emissionsfrei." (aus dem Klappentext von "Oeko")

... ich find das OK, wenn

... ich find das OK, wenn man da X und Y gegeneinander abwägt. Ich selber möchte diese Entscheidung gar nicht treffen wollen und verzögere mittels Hinhaltetaktik, bis ich wahrscheinlich ein Auto habe, das gar keinen Wertverlust mehr erfahren kann, weil es Geldbeträge unter Null ja nicht gibt.
Dabei hoffe ich dann auf Erlösung von anderswo - also dass irgendwer das mit dem Akku-Problem hinkriegt, dass ein Elektroauto erschwinglich wird und dass es überhaupt genug "saubere" Elektrizität geben kann, um die ganzen Bedürfnisse zu decken.
Es ist halt das Grundübel der großen Erfindungen dieser Welt, dass ihnen ein grober Fehler innewohnt - man könnte ja auch den Slogan erfinden "Das Auto - unzeitgemäße Fortbewegung seit 1886".
Aber so ist das wohl mit dem richtigen Leben im Falschen. Überall lauert der Teufel im Detail.
"Im Jahr 1839 wurde das erste Elektrofahrzeug von Robert Anderson in Aberdeen gebaut." http://de.wikipedia.org/wiki/Automobil
"In der Frühzeit der Automobile waren die Elektroautos den Autos mit Verbrennungsmotor insgesamt überlegen. So ist der Wirkungsgrad von Elektromotoren höher als der von Verbrennungsmotoren. Erst nach 1900 wurden die Fahrzeuge mit Elektromotor von solchen mit Verbrennungsmotor schrittweise verdrängt." http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto
Ja, wo war der weise Diktator, der dem Spuk ein Ende gemacht hätte?
Und warum muss es jetzt wieder der Einzelne mit seinen beschränkten finanziellen Mitteln und dem schlechten Gewissen des Konsumenten richten und versuchen, mit sich selbst ins Reine zu kommen?

Und der VCD mag den Prius.

Der VCD mag den Prius.
http://www.vcd.org/auli_2008_2009.html
Des Pudels Kern: 50% aller Fahrten sind unter 5 Kilometern.

http://de.green.wikia.com/wiki/Auto
Da wäre ja wohl die Zeit, sie a) sein zu lassen, oder b) ein elektronahes Auto zu nutzen - das sieht mir im Übergang doch auch nach einem Prius-Argument aus.
Aber das sind alles Geburtswehen. Dass Hybrid auf der Langstrecke keine Vorteile ausspielen kann, liegt wohl auf der Hand. Die seit 1836 nur stockend betriebene Fortentwicklung elektrischer Automobile wird jetzt auch nicht über Nacht zum Erfolg führen, aber dass ein E-Auto auch mit fossil erzeugtem Strom CO2-mäßig noch unter aktuellen Benzinern liegt, stimmt ja doch nachdenklich, wenn jetzt die letzten Verbrennungsmotoren der Menschheit so langsam zum Auslaufmodell werden Wink
Wenn dann ein vernünftiges Akku-Recycling da ist, kann doch das Slotcarfahren auf der Straße anfangen Wink
 
 

Auto Mercedes und Sport

Die auch von mir wegen ihres Schreibstiles durchaus geschätzte Männer- und Herrenfahrerpostille findet tatsächlich den Golf besser? Das vorrausschauende Fahren eines Hybridwagens ist wahrscheinlich zu nahe an der Verkehrsrealität. AMS fährt ja gerne jedes Auto so als befände man sich ständig in einem Rennen .

Reale Verbräuche finden sich unter: www.spritmonitor.de

Der Prius liegt bei 5,2 L, ein Golf 2.0 TDI mit DSG (der Fairnesshalber vergleichen wir im Gegensatz zu AMS einen Automatikgolf) bei 6,29 L.

Das liegt natürlich auch an den Gutmenschen, die den Prius fahren - einer der Reiz eines gebrauchten Prius im Gegensatz zu den getretenen TDIs.

Faster, Pussycat, kill, kill!

Fahrspaß (mit 'ß') ist eine

Fahrspaß (mit 'ß') ist eine Erfindung von Leuten, die ein etwas weniger nachsichtiger Gott in einen See geschmolzenen Schwefels stürzen würde. Sei also froh, dass man nur einmal lebt.

Warum behälst du den Wagen nicht einfach?

Normalerweise hat man doch zum Leasingende die Möglichkeit den Wagen zum Restwert zu kaufen. Das wäre ökonomisch wie ökologisch am sinnvollsten. Durch den Kauf eines Neuwagen verbrauchst du ja nur wieder neue Rohstoffe.Die möglichst effektive Nutzungszeit eines durchschnittlichen Autos liegt bei ca. 12 Jahren.

Leasing

Wie bei vielen Leasingverträgen ist auch bei unserem der Restwert sehr hoch angesetzt. Das hält die Monatsrate (realtiv) niedrig. Wir würden also einen überteuerten Gebrauchtwagen kaufen. Obendrein stände dann bald der gefürchtete Zahnriemenwechsel vor der Tür (bei 120000 - der Wagen wird bei Abgabe 100000 runter haben).

Und: es stände sicherlich kein Neuwagen an. Man kann sein Geld sicherlich auch schlechter vernichten. Aber ich lasse mal den horrenden Wertverlust jemanden anderen bezahlen.

Schließlich: ich bin gerade auf dem missionarischen Klimaschutztrip und möchte die nächsten Jahre anderen damit auf den Geist gehen Wink

Faster, Pussycat, kill, kill!

Beharrliches Märchen

"Dass Hybrid auf der Langstrecke keine Vorteile ausspielen kann, liegt wohl auf der Hand." Ja, wenn man nicht Bescheid weiß, liegt das auf der Hand und deshalb hat diese kleine Notlüge der Deutschen Automobilbranche auch so einen nachhaltigen Erfolg. Für den Prius kenne ich die Lage genau, aus eigener Erfahrung. Da die Technik abweicht von z.B. dem Honda, ist diese Erfahrung nicht übertragbar. Aber für den Prius kann man sagen, dass auch bei Langstrecken und auch auf der Autobahn der Verbrauch deutlich niedriger liegt als bei vergleichbaren Autos mit konventioneller Technik.
Ganz kurz zusammengefasst: Der Verbund von zwei Elektromotoren mit dem Benziner machte es möglich, den Benziner qua Abmessungen und Ventilsteuerung viel sparsamer zu bauen als ohne den Verbund möglich wäre und es wird auch ein Großteil der unvorteilhaften Niedriglastphasen vermieden. Die automatische Computersteuerung der drei Motoren wirkt wie ein kontinuierlich variables Getriebe. Diese Technik macht den Prius nicht schwerer als z.B. ein Golf - der innen kleiner ist - weil Sachen wie Schaltgetriebe, Anlasser und Lichtmaschine nicht gebraucht werden und nicht vorhanden sind. Mein Verbrauch liegt trotz überwiegend Autobahn beim Schnitt von 5,3, bei gleicher Fahrweise in ähnlich großen Autos lag das früher immer bei 6,5 bis 8. 

"Mein Verbrauch liegt trotz

"Mein Verbrauch liegt trotz überwiegend Autobahn beim Schnitt von 5,3, bei gleicher Fahrweise in ähnlich großen Autos lag das früher immer bei 6,5 bis 8."

Exakt, sagt er doch. Richtig spielt der Prius offenbar seine Vorteile in der Stadt aus, wo man mit den zitierten Autos von früher wohl eher bei 9,5-11,5 Litern gelegen hat.

Oder die Leute mit dem

Oder die Leute mit dem "Wuchten" und dem "Reifenraspeln" sollten vielleicht eine Behandlung in Erwägung ziehen. Baldrian oder Betablocker oder so. Vielleicht auch Zwangsjacken?

Ist ja nicht unwahrscheinlich, dass gerade deshalb Leute vor dem 85. Lebensjahr im Rollstuhl sitzen, weil sie zu nahe an einem flotten "Wuchter" und "Reifenraspler"  dran waren.

Die Unfallursache "verhaltenes Fahren" kann ich hier beim besten Willen nicht in der Verkehrsunfallstatistik entdecken. "Geschwindigkeit" aber ist relativ weit vorne.

Warum allerdings im

Warum allerdings im Prius TV-Commercial "Harmony" die Mädels im Hintergrund immer

Dumb, dumb!

Dumb, dumb!

machen?

 

 

Double-Capstan

Ja, jetzt leuchten die Augen der RetrofreundInnen. Double-Capstan. Das hatte mein erstes und einziges Tapedeck vor 17 Jahren. Von AKAI. Hatte ich mir gekauft, weil der CD-Spieler der gleichen Marke ganz oben auf irgendeiner Liste stand. Und mit einem Tapedeck der gleichen Marke konnte man automatisch synchronisiert von CD auf Kassette aufnehmen. Beide Geräte starteten automatisch.

Weitere tolle Features: die Edit Funktion. Ermöglichte, den Inhalt einer CD automatisch auf eine Kassette einer bestimmten Spiellänge anzupassen. Wenn man sich dann eine 70Min Kassette von Maxell kaufte, war die Aufnahme einer CD die Sache von Minuten: Edit - syncro - start - 70 Minuten warten und flupp. Fast Speed Dubbing war was für Besitzer von Schneider-Power-Packs, die auch kein Double-Capstan hatten, der wiederum was mit Laufruhe  und Erdbebensicherheit zu tun hatte. Oder so. War jedenfalls cool und state of the art.

Fände ich das heute noch cool (und nicht einfach nur "retroschick") würden mich die Leute wahrscheinlich  auslachen und lächelnd ihren Terrabyte-Mp3 Player per USB 2 an den Universerver anschließen.

Der TDI, liebe "Raspler" und "Drücker", ist super - ich fahre ja selbst einen - aber als Verbrennungsmotor heute leider nur noch Double-Capstan.

Euer Firsttiger.

Faster, Pussycat, kill, kill!

Also mal ein kommentar von

Also mal ein kommentar von mir:Ein Diesel muss nicht rütteln, und er kann sparsam sein. Ich fahre meinen 530d (inkl. aktivem Fahrwerk, Aktivlenkung und Automatikgetriebe) mit etwa 7,2l/100km. Das bei 231 Pferdchen und 500Nm. Der Wagen ist zwar praktisch vollausgestattet, aber die drei Merkmale, die ich genannt habe, schlagen sich alle auf den Verbrauch nieder. Und ich bin mit 7,2l zufrieden.Und die Laufkultur des Motors kann den Prius II Benziner locker wegstecken. Der Prius rüttelt bedeutend mehr, was ich nach 500km Prius so sagen kann.ABER:Mein nächstes Auto wird höchstwahrscheinlich ein Prius III.Warum? Man bekommt fast alles an Ausstattungen, was den Komfort verbessert, gepaart mit einem riesigen Innenraum und einem unschlagbaren Preis, rund 35000 EUR in praktisch Vollausstattung. Und bei der Ausstattung kann kein Golf oder A3 oder 1er mithalten, Schonmal der Vergleich sowieso hinkt, weil der Prius viel größer ist. und wer schon mal in einem 3er gefahern ist, wird feststellen, dass der Prius auch den (zumindest subjetiv, objektive unterschiede kenne ich nicht, weil ich die Innenmaße vom P3 nicht kenne) in Größe übertrifft.Quasi Geschenkt dazu gibt es ein geniales Antriebskonzept.Ich mag meinen 5er. Aber wieder 73000 EUR für Wagen inkl. Wunschausstattung? Nöö. Dann lieber die 35000 für den P3. Und den Fahrspaß vom 5er? Auf den kann ich verzichten. Ich bin mittlerweile 30 und brauche weder Rennen auf der Autobahn, noch muss ich an der Ampel beweisen, was ich doch für ein tolles Auto habe.Dort an der Ampel werde ich dann in Zukunft auch stehen. Geräuschlos.

Ah, bah, Weicheier.

Ah, bah, Weicheier.
Das entspricht ja 13 km/h in maßstäblicher Geschwindigkeit bei meinen Slotcars. Das mach ich jeden Sonntag als Schnitt über 100 Runden, wenn's sein muss - und ohne Helm! Wink

CMA Lebensmittel Test 1876: Kartoffeln Erster!

Laut einer von der CMA herausgegebenen unabhängigen Studie sind Kartoffeln die gesündesten Lebensmittel. Dazu der Leiter der Studie, Dr. Stuppid-Brein: "Reis enthält dagegen wesentlich weniger Dioxirubinoxilat und ist deshalb für den europäischen Magen schwerer verdaulich."

Die CMA-Studie empfiehlt außerdem den Verzehr von Schweinefleisch, denn das enthalte die für das Überleben des europäischen Klimas wichtigen dreifach gesättigten Fettsäuren. Nochmal Dr. Stuppid-Brein: "Lassen Sie sich nicht von schlanken Asiaten täuschen. Unsere Studie zeigt: das liegt vor allem am Wetter!"

Faster, Pussycat, kill, kill!

Lesekompetenz

@all: Lesekompetenz. Was ist hier nicht zu verstehen? Maximal doch, wie die Berechnung im Test vor sich geht. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, wenn man davon ausgeht, dass beide Hersteller gleich ehrlich mit den Normzyklen sind.

  Passat TSI EcoFuel auf Superbenzin Passat TSI EcoFuel auf Erdgas Der völlig abschwächelnde, indiskutable Toyota Prius auf Superbenzin, der im neutralen Ökotest um 3 Punkte schlechter bewertet wird Porsche Cayenne GTS
innerorts 9,6 l / 100 km 9,3 m³ (6,1 kg) / 100 km 3,8 l / 100 km 22,6 l / 100 km
außerorts 5,7 l / 100 km 5,4 m³ (3,5 kg) / 100 km 4 l / 100 km 10,9 l / 100 km
kombiniert 7,2 l / 100 km 6,9 m³ (4,5 kg) / 100 km 4 l / 100 km 15,1 l / 100 km
CO2 (kombiniert) 166 g / km 123 g/km 92 g / km 361 g / km
CO2 (innerorts, viele viele Strecken in der Praxis...) 221 g / km 164 g / km 87 g / km 512,9 g / km

Und, liebe Freunde, wir sehen hier auch den bereits mehrmals angesprochenen Vorteil des Prius auf Strecken, die man sowieso besser mit dem Fahrrad oder joggend zurücklegen würde, die aber einen erheblichen Anteil an den real vorgenommenen Autofahrten von uns durchschnittlich Übergewichtigen haben, nämlich den Kurzstrecken innerorts.

Und jetzt kommt mir nicht damit, dass der Öko-Passat mit seiner Beschleunigung von 0-100 in 9,8 s den Lahmarsch von Prius mit seinen 10,4 s um Lichtjahre schlüge.

Fazit: fahren Sie lieber zwei vom Typ X als einen vom Typ Y Wink

Im Übrigen gilt noch: SUVs must go extinct! 

Realistische Bedingungen des ADAC

"Der EcoTest ist das einzige System für Verbraucher, das die ganzheitliche Bewertung des Pkw-Betriebes vorsieht und realitätsnahe Belastungszyklen verwendet." (Quelle: ADAC)

Aha, "realitätsnah" heißt dann:

Mit 180 brettern im Feierabendverkehr?

Jeden Tag 600 km auf freier Autobahnstrecke absolvieren?

Mit 70 durch Tempo-30 Zonen?

Mit Vollgas an die rote Ampel ranfahren?

Abbiegen ohne Bremsen?

Ich kann das ja verstehen: wer in Hamburgmünchenruhrgebierberlin-vom-häuschen-auf-der-grünen-wiese-hin-und-zurück-in -die-stadt-STAU steht, der stellt sich in seinem 140 PS Diesel-Benziner gerne vor: ich KÖNNTE ja, wenn ich nur KÖNNTE. Und wählt dann ADAC, weil der durch noch mehr Straßen verspricht, dass können, wollen und sein zusammenfinden.

Aber: realistisch ist das nicht.

Faster, Pussycat, kill, kill!

Abwarten, Öl trinken. Das

Abwarten, Öl trinken. Das pendelt sich auch noch ein.

Im Übrigen:

 Auf die Kosten kommt es an...
 RICHTIG!
Ich habe mit meinem E12 Kombi D-4D 90 PS 1,4 Liter eben 30TKM runter - war natürlich brave auch bei 15TKM in der TOYOTA-Fachwerkstatt zur Inspektion - bis auf einen Filter & Öl-Wechsel wurde nichs gemacht - Kostenpunkt minimal - auch der 30er wird nicht mehr sein....
Vergleicht doch nur die Stundensätze!!!

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Servus,

die ölwechselintervalle bei Tdi- PD motoren von VW und audi
sind bei max. 30 Tkm (keine 50 T). das öl kostet jedoch in der werkstatt pro liter ca. 24 euro. (longlife 0/30 bzw.5/30)
also bringt ein verlängertes wechselintervall nur die ersparnis
von einem werkstattaufenthalt gegenüber intervall von 15 Tkm. auch bei den kosten ist ein 30 Tkm intervall also nicht
günstiger, da das longlife öl das teuerste überhaupt ist.
gruß willi

http://www.motor-talk.de/forum/wartungsintervalle-diesel-toyota-t957346.html

Potenzgeprotze! Wir wollen den ADAC-Praxistest!

Potenzgeprotze! Wir wollen den ADAC-Praxistest!

Was, Ölwechsel nach 15000 km

Was, Ölwechsel nach 15000 km heißt, der steht "dauernd beim Händler"? Was ist denn das für ein Sissy-Argument?

Dein Händler gibt Dir vermutlich keinen Ersatzwagen für ümme? Mein Toyota-Händler schon. Und zwar, wenn ich meine 16 Jahre alte Möhre da zur Inspektion hinstelle...

Und Dein Händler? Ist der mehr so Service-Wüste-Deutschland-mäßig drauf? Kann er sich wahrscheinlich erlauben, wo er ja so supi Autos verkauft... Tongue

Leserreporter verliert Hirn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

http://www.esisteinmazda323ihrmerkbefreiten.net


Hahahahahahahahahahahahaha!

Made by a (vermutlich doitscher) Mechatroniker ohne Drehmomentschlüssel...

Faster, Pussycat, kill, kill!

Na, es sieht schon auf dem

Na, es sieht schon auf dem Standstreifen nach einem Avensis Combi aus. Aber das Niveau der hier geschlagenen Prius-Abwehrschlacht stimmt schon bedenklich. 87g CO- Punkt. Außerdem: freundliche Händler, die Dir zuhören, wenn Du sagst, wie viel Geld Du ausgeben willst.  Nette Alexandras im Kundendienst.  'nuff said.

Mazda

Ich entschuldige mich für den Mazda - aber nicht für den Mechatroniker.

Im übrigen finde ich den Thread hier ebenfalls bemerkenswert bis bedenklich. Ich hatte schon sowas vermutet, bin aber doch von der Wirklichkeit überrascht. Eines der wenigen Dinge, die noch Reaktionen hervorrufen. Bei grünen Haaren winkt man ja inzwischen ermüdet ab. Wahrscheinlich sollte ich den Toyotahändler schon mal um Ausrüstung meines künftigen Autos mit kratzfesten Lack bitten.

Nach Gründen für die hier und anderswo vorgetragene Abwehrhaltung wäre im übrigen sozialkritisch zu fragen Wink

Faster, Pussycat, kill, kill!

Das männliche Totschlag-argument gegen den Prius

Also, Jungs, wenn Ihr mal mit den anderen, echten Männern so grillen, jagen und biertrinken seit, dann gibt es den Moment, wo alle sexistischen Witze erzählt sind und sich stille breitmacht. Über Schwule herzuziehen, kommt in besseren Kreisen nicht so gut, also geht es jetzt gegen die Ökos. Einfach das Stichwörter "Prius, Reisschüssel, die Japaner" in die Runde werfen. Irgendwer wird es aufschnappen.

Und dann kommt Euer Augenblick. Egal, was der Stand der Diskussion ist, ob alle dagegen oder vielleicht ein bierseliger verdeckter Öko dafür ist. Ihr steht auf, breitbeinig, packt Euch an den Schritt und sprecht folgende Worte (bitte auswendiglernen!) des Spiegel-Online-Forumsschreiber DerBlicker :

"den ist hier im Forum noch niemand gefahren, alle beziehen sich daher bei eigenen Erfahrunge auf den Prius 2. Verbrauch ist in der Tat nicht subjektiv, ich werde den Prius 3 mal testen, aber dann wird er so gefahren, wie ich den Golf TDI fahre, nämlich mit 150-160 km/h auf der Autobahn, dann wird sich ja herausstellen, was der verbraucht. Der Schleichverbrauch bei 120 km/h interessiert mich nicht, so fährt kaum jemand auf der deutschen Autobahn. Und Fahrspaß ist auch nicht nur subjektiv, ein indirekte unpräzise Lenkung und ein beim Beschleunigen laut und gequält aufheulender Motor vermitteln keinen Fahrspaß. Genauso wie ein stuckeriges und polterndes Fahrwerk nicht komfortabel ist....

...wer beruflich auf der Autobahn unetrwegs ist, fährt fast immer schneller als 130 km/h, denn man ist fast immer in Eile. Und die Berufsfahrer sind auch die, die viele Kilometer pro Jahr fahren, insofern bringt es der Umwelt schon was, wenn ein Diesel auch bei 160 km/h noch deutlich sparsamer ist als ein Hybrid-Benziner. Toyota sollte zumindest für Vielfahrer insbesondere für die Lexus-Hybride auch einen Diesel-Hybrid anbeiten. Gerade der Gelände Lexus würde damit auf der Autobahn viel sparsamer."

Dann wieder hinsetzen und den R e s p e k t der anderen Männer genießen. Für diesen Abend bist DU der Held.

 

Faster, Pussycat, kill, kill!

AudiVWMercedesBMW - Problem GAUs

Freunde!

1. Um etwas zu beweisen, müssen These und Beleg zusammenpassen.

Die auf langzeittest.de beschriebenen "Probleme" fallen aber eher in die Kategorie: problematische FahrerInnen, nicht problemtatisches Auto. Da versuchen Menschen, mit geöffneter Tür zu fahren, beschweren sich über das Warnpiepsen beim Rückwärtsfahren. Und ja: das ein oder andere Teil klappert. Der Langzeittest selbst verlief übrigens bis auf ein notorisches Knacken ohne Probleme, und ein aktuelles Forum findet sich unter www.priusfreunde.de (was ein schlimme Domain ist, genau wie die anderen Auto-Freunde-Seiten).

2. Wenn jemand wissen will, was echte Probleme sind, geht er / sie auf die Forumseiten deutscher Hersteller.

Ich habe mir meinen Audi trotz der Forumeinträge gekauft - und bisher Glück gehabt. Selbst AutoMotorundSport rät z.B. von der vorherigen E-Klasse ab, weil sie rostet und ernsthafte Probleme (hier trifft das Wort zu) mit den Hinterachsen hat. Hier läßt sich sich noch einiges mehr aufzählen, aber das sind Probleme, die Toyota z.B. in der Massivität und Schwere nicht hatte. Auch, weil sie nicht jede gute Idee sofort in Serie verwirklichen, das ist wohl wahr.

Faster, Pussycat, kill, kill!

Ganz anders hingegen VW.

Ganz anders hingegen VW. Beziehungsweise VW. Oder VW. Hatte ich noch VW vergessen? Ja, dann schnell noch mal was zu VW.

Langsam wird's aber auch ein bissel sehr albern in diesem Thread oder? Man muss doch nur mal die in den letzten Jahrzehnten immer enger gewordenen Margen bei der Kundenzufriedenheit bei den J.D.-Power-Untersuchungen anschauen.

http://www.jdpower.com/corporate/news/releases/pdf/2006104a.pdf

Ja, 2006 bereits Unterschiede von 73,6% bis 85,1% ...

Du liebe Autoschlachtwaldfee

Das nimmt ja hier Formen an, mein lieber Onkel Scholli! Ich will ja nicht die Marke Toyota kaufen, sondern nur eines ihrer Autos. Und der Prius weist nun mal als eines der wenigen Fahrzeuge des Individualverkehrs ein wenig weiter in eine bessere Zukunft ohne Abhängigkeit vom Öl als andere.

Toyota baut daneben eine Menge Autos mit Verbrennungsmotor, die genauso zweifelhaft sind wie die anderen Spritschlucker europäischer und amerikanischer Provenienz. Desungeachtet bleibt es eine Tatsache, dass im Moment die Fahrzeuge von Toyota, unabhängig vom Antrieb, bei TÜV und Dekra (s. die entsprechenden Gebrauchtwagenhefte von AMS und Autob*ld) besser abschneiden als der Rest.

Das sagt nichts über die tatsächlichen Erfahrungen oder darüber, dass es im Käfer tolle Urlaubsfahrten gen Italien gab oder man im VW-Bulli so schön pimpern konnte.

Faster, Pussycat, kill, kill!